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Blick auf Feldberg

Traum vom 6. Juni 2009

Einige Tage Urlaub liegen hinter uns. Die Nächte verbrachten wir in einem Hotelzimmer in Freiburg, in dem ich vor neun Jahren schon einmal nächtigte. Als ich erwache ist Mike bereits aufgestanden. Merkwürdig… die ganze Zeit hatte ich ganz selbstverständlich den Eindruck, auf der „richtigen“ Seite des Doppelbettes zu liegen. Nämlich auf der Seite, auf der ich immer liege. Doch das stimmt gar nicht! Selbst damals, als ich in diesem Zimmer, in diesem Bett alleine schlief, lag ich auf der anderen Seite. Zufällig streift mein Blick aus dem Fenster am Fußende. Vielleicht wählte ich diese Seite unbewusst wegen des Ausblicks? Das Dach eines Alt-Eckenheimer Hausdaches ragt von links in die Aussicht. Der Rest ist blauer Himmel. Welche Aussicht hätte ich denn auf der anderen Seite des Bettes gehabt? Ich setze mich auf, neige mich weit nach links… Auch nicht schlecht: die Silhouette einer sanft geschwungenen Bergkette – wie eine Mischung aus Massif de la Clape und Großer Feldberg/Taunus. Hatte ich womöglich überlegt, dass mir die ständige Sicht auf einen Berg eher Unbehagen bereiten könnte? Das kann ich mir zwar nicht so recht vorstellen, aber wer weiß, was mich unbewusst getrieben hat.

Aufgestanden, Sachen gepackt, draußen angekommen, um den Weg mit Mike und Moina fortzusetzen. Der Weg aus dem Feriendomizil führt durch einen Wassergraben. Wir müssen also erst einmal eine Holzvorrichtung hinab steigen. Ich gehe vor, um Moina besser Hilfestellung geben zu können. Nachdem ich einige Sprossen hinab bin, habe ich das Holz vor Augen. Oha, ist das morsch! Ganz ausgestrocknet und brüchig. Wenn man die Finger fest reindrückt, zerbröselt alles. Das ist viel zu gefährlich für Moina. Ich brauche Mikes Hilfe. Doch er hat den Graben bereits durchquert und die angrenzende Liegewiese unter Bäumen erreicht. Von ihm ist keine Hilfe zu erwarten, denn er konzentriert sich gerade darauf, eine Sonnenliege zu ergattern. Diese hat zwar eine Sicht verwehrende aufgestellte Rückenlehne, das Gewebe lässt aber dennoch durchblicken, dass eine attraktive Frau darauf sitzt. Mike packt die Liege, hebt sie kraftvoll an. Anfangs vermute ich, er will die Frau runterrutschen lassen. Das stimmt, jedoch kippt er sie derart, dass sie der Länge nach auf ihn rollt. Naa, das ist ja einer!!? Klappt aber nicht ganz, die Frau rutscht doch zu Boden. Ihr Bikini hat die gleiche Farbe und ist aus dem gleichen Material wie Mikes Badehose.

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