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Fahrscheine ohne Ende

Traum vom 30. Januar 2011

Morgendämmerung; kühl und feucht. U-Bahnhaltestelle in ländlicher Umgebung. Der Fahrkartenautomat macht Probleme. Inzwischen gab ich mehrfach das Fahrziel ein und bestätigte. Doch entweder zog er mein Geld ein, ohne daraufhin eine Karte auszuwerfen, oder der Geldeinwurf gab seinen Schlitz gar nicht erst frei. Hinter meinem Rücken ist die Bahn eingefahren. Äußerst ungeduldig schaue ich, ob es endlich eine Fahrkarte gibt. Tatsächlich! Endlich, die Fahrkarte! Ich stecke das Wechselgeld ein, da rattert es schon los. Der Automat führt offenbar nachträglich sämtliche Aufträge aus, gegen die er sich vorhin gesträubt hatte. Die Schaffnerin steht auf dem Bahnsteig und schaut säuerlich meinem Treiben zu. Offenbar glaubt sie, ich habe den Automaten manipuliert, um mich unrechtmäßig zu bereichern. Inzwischen halte ich einen ganzen Batzen altmodischer Fahrscheine aus dickem weichen Papier, fett mit Schwärze bedruckt, in meiner Hand und es ist kein Ende abzusehen. Die Schaffnerin schimpft. Doch was soll ich machen? Das ist halt ein Automat – wenn der spinnt, dann spinnt er, bis er das volle Programm durchlaufen hat. Wie unangenehm.

Eine Antwort zu Fahrscheine ohne Ende

  1. [...] haben nun wirklich alle Träume dieser Nacht ihren Platz gefunden? Da war die Szene am Teich, die Fahrkarten, die Laternenbrille, das Waschbecken der Älteren … Inzwischen habe ich den linken Zeitungsrand [...]