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Hexe am Waldweg

Traum vom 2. Februar 2011

Irgendwie – und ich bin damit recht spät dran – ist es mir endlich gelungen, mich von all dem gesellschaftlichen Kram loszuschaufeln. Nun gehe ich erleichtert einen hin und her geschwungenen Weg, der rund um einen einladenden Wald führt. Am anderen Punkt einer Kurve sehe ich sie: die schwarzhaarige Herbe – vielleicht eine moderne Hexe? Als sie mich spürt, dreht sie sich zu mir um und bleibt still stehen, ohne den Blick abzuwenden. Aha, dann will ich mal … Sonst glaubt sie noch, ich habe in der letzten Zeit nichts gelernt. Mittels Gedankenkraft spanne ich die Muskeln in den Oberarmen an, ohne dass meine Anspannung nach außen sichtbar wird. Das löst, wie erwartet, den Antrieb aus, der mich sofort in die Höhe fliegen lässt. Schnell rufe ich der Herben zu: „Jaja, ich kann schon fliegen.“ Oups, so auf die Frau fixiert, war mir entgangen, dass ich mich direkt in einen Baumwipfel bugsierte. Grün und Geäst verwehren mir den freien Blick auf die Herbe. So gebe ich mir Schwung und fliege sachte auf sie zu. Sie macht eine nüchterne Bemerkung als Zeichen der Anerkennung. Später rasten wir und informieren uns gegenseitig: Aktuelles und Vorhandenes.

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Eine Antwort zu Hexe am Waldweg

  1. [...] mich davon ab – still sitzen kann ich jetzt nicht. Ich muss mal wieder fliegen. Die jüngsten Erfahrungen noch in guter Erinnerung, erwarte ich, dass es spielend leicht geht. Ja, ganz einfach. Einfach die [...]