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Schwebend gefallen

Traum vom 4. Februar 2011

In der Bahn über weites Land. Marlis und Hansruedi sitzen am Fenster, einander gegenüber. Ich würde mich zu ihnen setzen, doch mein berstender Tatendrang hält mich davon ab – still sitzen kann ich jetzt nicht. Ich muss mal wieder fliegen. Die jüngsten Erfahrungen noch in guter Erinnerung, erwarte ich, dass es spielend leicht geht. Ja, ganz einfach. Einfach die Oberarmmuskeln anspannen und ich werde ohne Kraftanstrengung in die Luft gehoben. Während ich im Gang hin und her fliege, spüre ich meine feste Bauchdecke. So straff? Prüfend lasse ich meine Hand darüber gleiten. Ja, echt. So geht es eine ganze Weile. Blicke zwischen uns dreien, Unausgesprochenes. Alles mit guten Gefühlen verbunden. Doch ist da auch etwas, das ich lieber aus meiner Wahrnehmung ausblende: Eitelkeit. Ich möchte gefallen, falle aber die ganze Zeit nicht, sondern fliege aller Schwere enthoben einfach hin und her.