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Vergessenes Bindi

Traum vom 8. Februar 2011

Erst als er(?) mich darauf hinweist, entdecke auch ich es beim Blick in einen Spiegel: Auf der Stirn, unter dem Haaransatz und nicht ganz mittag, sitzt ein in Altmessing eingefasster ovaler Schmuckstein: Mattes Rotbraun, von cremeweißen Äderchen durchzogen. Oups, das hatte ich ja völlig vergessen?! Wie lange ich wohl schon so herumlaufe? Peinlich … – so als habe ich mein Gesicht nicht vernünftig gereinigt: Jeder kann es sehen. Peinlich berührt schäle ich das Schmuckstück von der Stirn. Dahinter zeigt sich ganz empfindliche, rosige Haut: von der dort entstandenen Feuchtigkeit etwas schrumpelig. Er meint, das sähe jetzt aber auch nicht viel ansehnlicher aus – man könne ja noch sehen, dass da was war. Beunruhigt befingere ich, vorsichtig tastend, die betroffenen Hautstelle. Dass mein Haar heute auch so weit aus der Stirn liegen muss … ich kann es jetzt nicht ändern. Meine Haare lassen sich ja leider nicht nach meinem Gutdünken bändigen.