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Luststeigerung durch blaue Eier

Traum vom 9. Februar 2011

Reiseantritt mit Familienangehörigen – die ich real nicht alle kenne oder zur Familie zähle. Flug in den Süden – Meer. Im alten Kinderzimmer packe ich Reste von Soja-Bolognese und einige Äpfel zu meinem Gepäck. Zögere … Äpfel bringen ja einiges an Gewicht zusammen und ich könnte die zugelassenen zwanzig Kilo Gepäck pro Person rasch überschreiten? Ach nein, wir sind kaum mehr als zwanzig Personen. Der Flieger wird fast leer fliegen, da kommt es auf ein paar Äpfel nicht an.

In der Aeronautenhalle. Bevor ich das Flugzeug besteige die besorgte Frage an Mike: „Haben wir alle E-Geräte ausgeschaltet??“ Er nickt – ganz sicher! Dann geht es eine extrem schmale Stiege hinauf. So schmal, dass ich richtig froh bin, dass die Ältere so viel abgenommen hat. Womöglich haben sie deshalb nie Flugreisen gemacht, weil sie eh nicht die Stiege hochgekommen wäre?? Auf die Sitzplätze – das Interieur erinnert an einen Kinosaal – gelangt man nur, indem man wie von einer Empore hinabsteigt. Platz 24 ist für mich reserviert, aber ich kann ihn nicht entdecken. Setze ich mich halt auf Platz 20 – fast alle Plätze sind noch frei. Tja, das ist schon sonderbar, nur mit Familienangehörigen eine Flugreise zu machen…

Ich gehe weiter, bis hinüber ans andere Ende. Am Boden ein aufgeregter Mann – Mr. Hook(?) – im Schneidersitz. Sein Rücken gibt ihm etwas Sichtschutz zu den übrigen Reisenden. Ich klettere über ihn hinweg und verschwinde kurz in einer Nische. Mit nacktem Unterleib, vorgeschobenem Becken trete ich wieder hervor, schiebe mir dabei die obere runde Spitze eines gut halben Meter großen Reagenzglases hinein. Das Glas ist kegelförmig mit wellenartigen „Terrassen“, rundum geschlossen und mit körperwarmem Urin gefüllt. Die Wärme der schwappenden Flüssigkeit spüre ich deutlich an den Händen – ein angenehmes Gefühl. Das Gefäß flutscht gut. Mr. Hook macht eine ungeduldige Handbewegung: ich soll rasch näher kommen, da er sich von meinem Tun inspirieren lassen will. Er reibt hektisch und ungeduldig an seinem Unterleib, als seine Freundin hinzu kommt. Böse schaut sie mich an. Es passt ihr überhaupt nicht, dass ich ihren Freund errege. Aber was soll ich machen? Schließlich gehört das alles dazu, wenn es weitergehen soll. Inzwischen lenkt der Mann den Frauenkopf an meinen Brustkorb. Seine Freundin besteht aus einem hellen Kopf, der im Halsbereich in einen milchigen Schlauch mündet und sich bald zu einem Faden verjüngt. Er möchte, dass sie sich bei mir anlehnt und an meiner Haut leckt. Um seinem Erleben noch einen zusätzlichen Kick zu geben, drückt er ihr je ein gepelltes, hartgekochtes Ei in die Augenhöhlen. Etwas vom Blau der Eierfarben haftet am Eiweiß. Diese Farben vermischen sich mit dem sich auflösenden Mascara, als er die Eier immer tiefer in die Höhlen drückt und sich dabei stark erregt. Uh, das mag ich gar nicht mit ansehen. So tief müssen die Eier ja wirklich nicht in die Augen getrieben werden. Vorsichtig ziehe ich an seinem Handgelenk und er lässt es so gut sein. Die Frau gibt sich mit geschlossenen Augen hin, während ich rhythmisch das große Reagenzglas rein und raus gleiten lasse. Bei aller Innigkeit, Wärme und Verschmelzung spüre ich jedoch: puh, irgendwie ist das alles doch ziemlich anstrengend.

Das Flugzeug rollt auf die Startbahn. Dr. Grace Augustine sitzt im Cockpit und geht es total lässig an. Anfangs ist es unangenehm, dass das Cockpit für uns aussichtslos ist. Dann erkenne ich aber doch noch was: Da es eh nur eine Familienflugreise ist, starten wir von einem Fußballfeld. Es findet gerade ein Spiel statt und während wir immer schneller über das Feld rollen, springen Spieler und Zuschauer erschrocken beiseite. Ja, müssen wir denn ausgerechnet jetzt starten? Wir könnten doch bis nach dem Spiel warten?! Obwohl … aus Sicherheitsgründen müssen wir wohl Rücksicht auf den übrigen Flugverkehr nehmen, wollen wir niemanden in die Quere kommen, und wie geplant abheben. Angenehmer wäre es, wir könnten warten, bis die Bahn frei ist.

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2 Antworten zu Luststeigerung durch blaue Eier

  1. Lehrreicher Beitrag. Interessant, wenn man das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten kann.

  2. Diese Spamkommentare sind immer wieder grandios. Jeden Tag trudeln unzählige dieser Art ein. Zur Ansicht stelle ich diesen mal online – ( Link entfernt.) Perspektivenwechsel ist natürlich immer mal gut.