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Gefährliche Speedboards

Traum vom 10. Februar 2011

Eine Werkshalle. Einige Typen sind mit eisenschweren Werkstatt-Skateboards unterwegs. Die mit kleinen Motoren angetriebenen Speed-Boards sind rußig und ölverschmiert. Sie schießen unberechenbar wie Blitze kreuz und quer durch die Halle. Ich muss ständig darauf achten, dass mir keiner in die Hacken fährt und die Füße abschlägt. Als ich diese Sorge äußere, werde ich von den Typen ungeduldig heruntergeputzt: ich habe ja keine Ahnung; so gefährlich ist das nicht.

Noch am gleichen Tag hören wir im Radio von einem schweren Unfall: ein Jugendlicher hatte einen anderen mit einem bleischweren, rasenden Board tödlich getroffen. Doch obwohl die Werkstattjungs das hören, bleiben sie dabei: ist doch alles Quatsch!

Kurz darauf bin ich mit einem Kickboard unterwegs. Der Ältere hockt am Rand und ich zeige begeistert, wie ich das Ding schon unter Kontrolle habe. Macht Laune, mit den Füßen und Körpergewicht das Board anzutreiben und zu lenken. „Schau mal – gut, was!“ Na gut, okay… der Knauf… Naja, das brauche ich halt noch wegen des Gleichgewichts. Aber er schränkt ja kein bisschen ein. Ehrlich nicht! Doch ich kann den Älteren kein bisschen beeindrucken. Enttäuschend und ernüchternd.

Anruf von Wilma. Doch ich schaffe es nicht, sie legt vorher auf. Später rufe ich zurück, es kommt zu einer Verbindung und ich höre am anderen Ende die vertrauten Stimmen. Doch niemand nimmt das Gespräch entgegen. Alle reden, sogar der Hund bellt munter. Aber alle fern. „Ja, spricht denn nicht mal mehr der Hund mit mir?!“ rufe ich empört in den Hörer. Bald ist Ostern – da wird ja wohl jemand rangehen. Irritiert, weil mir klar wird, dass ich gerade dachte, ein Hund könne mit mir sprechen, wache ich auf.