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Lalala im blockierten Treppenhaus

Sigmund-Freud-Straße. Eigentlich wollte ich mal eben schnell mit dem Fahrstuhl hinauf in den siebten Stock. Im Halbdunkel stürze ich in den noch offenen Fahrstuhl. Oupsa! Erst jetzt – ich bin direkt in die Gruppe hinein gerannt – bemerke ich die zwielichtigen Typen im Fahrstuhl. Alle tragen Troyer und in die Stirn gezogene Schiebermützen, Sieht so aus, als verfrachteten sie gerade einen großen Gegenstand hinauf in eine Wohnung. So ein Schreck! Ich trete rückwärts aus dem Fahrstuhl, und – von neuer Idee ergriffen – biege ich um die Ecke, die Treppen hinauf zu rennen. Völlig unerwartet pralle ich auf eine Meute Männer mit finsteren Gesichtern. Auch sie tragen Troyer. Sie blockieren das Treppenhaus und machen keine Anstalten, mir Platz zu machen. Na sowas! Damit hatte ich nicht gerechnet. Unglaublich, eigentlich. Irgendeine illegale Sache läuft hier, mit der ich nichts zu tun haben will. Ich ergebe mich also diesem Hindernis und gehe hinüber in den Warteraum neben dem Fahrstuhl. Dort sitzen bereits einige Familien und warten darauf, dass es weitergeht. Nach kurzem unruhigen Herumsitzen springe ich auf, dränge einige der Familienmitglieder sanft aber nachdrücklich vor mir her und hinaus durch die Tür. Dabei singe ich mit heller Stimme ein Lalala-Lied, das völlig unbeschwert und heiter klingen soll. Ein leises Lachen umspült meinen Kerlkopf Kehlkopf. Nur springt der Funke nicht über und ich bleibe mit meinem Übermut allein. Auch bin ich nicht so sicher, ob er überhaupt echt oder doch nur vorgetäuscht ist. Hoffentlich geht es jetzt weiter!