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Leergut am Morgen

Traum vom 23. Februar 2011

Was für ein trüber und feuchter Morgen. Unweit eines Bahnsteigs stehen wir an einem Fahrkartenautomat. Die Älteren haben große Plastiktüten mit Leergut dabei. Mike kennt einen Trick, wie man eine solch große Anzahl von Flaschen in einem Rutsch einwerfen kann, ohne jede Flasche einzeln einlesen zu lassen. Dazu hält er den Strichcode einer Flasche vor das Anzeigefeld mit der Gebrauchsanleitung. Daraufhin entfaltet sich eine Eingabemaske mit Symbolen in Yasni-Farben. Jetzt ließe sich eine große Klappe öffnen und man könnte alle Flaschen zugleich einwerfen. Sie würden auch korrekt berechnet werden. Doch die Ältere beharrt darauf, es auf gewohnte Weise zu machen. Steckt also jede Flasche einzeln ein, zögert und überlegt nach jeder, ob sie weitermachen soll oder nicht. Es geht kaum voran. Im Hintergrund sehe ich die verschwommenen Lichter der U5, die gerade einfährt. Nicht mal der Hauch einer Chance, diese Bahn noch zu kriegen. Es ist aber auch zu frustrierend. Währenddessen sitzt Moina an einem steinernen Tisch und faltet Butterbrotpapier auseinander. Darin liegen Fleischwurstscheiben, die das Papier inzwischen völlig durchnässt haben.