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Kaffee aus der Gießkanne

Traum vom 25. Mai 2009

- Narbonne-Plage -

Eine Frau sitzt in der Bahn, hat die ganze Sache mit den Analysen, den Trancen und den Einweihungen mitbekommen. Neben dieser Frau sitzt Sabine. Sie sagt: „Och, ich beschäftige mich schon lange damit.“ Eine Aussage, die mir das Gefühl gibt, dass meine Arbeit etwas völlig Belangloses ist und keiner weiteren Aufmerksamkeit wert. Zugleich befürchte ich, die Frau an ihrer Seite könne sich nun von mir ab- und der offenbar erfahreneren Sabine zuwenden. Das wäre verständlich. Sabine kommt mit einer gefüllten Gießkanne und beginnt damit, uns allen Kaffee einzuschenken. Eigentlich hatte ich gerade Kaffee servieren wollen, doch Sabine sagt: „Ich habe die Gießkanne ganz voll gemacht. So bleibt der Kaffee länger heiß.“ Damit hat sie wohl recht, dennoch spricht nichts dagegen, einige der Tassen mit dem Inhalt meiner Gießkanne zu füllen, der jetzt ebenfalls noch heiß ist. Beim Kaffee einschenken bemerke ich erstaunt, dass die Wassertülle direkt am Kannenkörper abgerissen ist. Man sollte meinen, es sei mit voller Absicht gemacht worden, so als habe das einen guten Grund, den ich noch nicht erkennen kann. Einige Versuche, die Tülle wieder zu befestigen, scheitern. Ich trete hinter das Haus, in einen traumhaft anmutenden Garten, um dort den nun überflüssig gewordenen Inhalt der Gießkanne über dürstende Pflanzen zu entleeren. Hoppala… Sabine hat hier bereits gegossen; Wasser in so reichlichen Mengen, dass in den Beeten noch große Pfützen stehen. Auch hier kann ich mit meinem Wasser nichts werden; der Inhalt würde die Pflanzen unter diesen Umständen wohl ertränken. Wie werde ich jetzt das Wasser los? Da! Direkt unter dem Fenster ist ein kleines Beet, gefüllt mit feinkörnigem Strandsand – trocken! Hier kann ich den gesamten Inhalt entleeren, ohne Schaden anzurichten. Das ergibt zwar keinen Sinn, aber es entlastet wenigstens.

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