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Hobbits

Traum vom 12. Mai 2009

Der Weg führt zu zwei Freunden von Mike. Einer der Freunde steht vor dem Haus. Mike ist mir voraus, während ich noch auf das Haus zugehe. Vielleicht nähere ich mich sichtlich zögernd, denn einer der beiden ruft seinem Freund vergnügt zu: „Ob sie uns wohl herzlich begrüßen wird?“

Okay, der Typ vor dem Haus schaut ziemlich komisch aus. Ein Mann von kleiner Gestalt, mit einem Oberteil, wie aus Stofffetzen zusammengesetzt, mit einer abgerissenen, wadenlangen Hose, aus der seine stark behaarten Beine hervorschauen. Barfuß. Bemerkenswert kräftige, ausgeprägte Füße, üppig behaart – so richtige Hobbitfüße. Seine dunklen Haare stehen struppig vom Kopf ab, sein Grinsen ist gutmütig und freundlich. Die Haut leicht gelblich. Als ich ihn in die Arme schließe, spüre ich seine mächtigen Pranken, mich ganz vorsichtig berühren. Seine Nähe fühlt sich gut an, warm und gut. Ich schmiege mich an ihn, atme seinen guten Geruch ein, genieße das Vertraute und spüre: er ist mein Freund. Der Hobbit-Mann lacht vor Freude laut auf und ruft seinem Freund zu: „Hoohoohoo, sie macht es tatsächlich!“ Sein Bauch bebt dabei leise, das mag ich auch.

Der zweite Freund tritt aus der Hütte. Von der Gestalt her ähnelt er dem ersten Freund. Seine Haare sind zwar ebenso struppig, aber weiß. Seine stramme Wampe beugt seinen Oberkörper weit vor, so dass sich wirklich nur unsere Oberkörper berühren können. Seine Haut ist käsig, wie schlecht durchblutet. Ich zögere etwas, ehe ich ihn umarme. Auch er wirkt wesentlich zurückhaltender, als der dunkle Freund. Doch als wir uns dann nahe sind, finde ich, dass er sich richtig gut anfühlt. Die beiden zeigen sich voller Freude darüber, dass ihr Mike eine Frau hat, die sie mit offenen Armen empfängt.

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