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Bootshängebrücke aus Granit

Traum vom 20. Februar 2010

Nacht, das weite Land liegt in dunklem Grau. Ein leicht klammes Gefühl, als ich mich – und das ist anscheinend geplant – des schweren Ruderboots bemächtige, das an seinem Uferplatz liegt. Ich springe hinein, in die flache, verhältnismäßig breite Holzschale. Das Wasser von dunkelstem Stahlgrau mit weißgrauen Rändern, die wehrhaft männlich sich in der Wasserschwere zu flachen Spitzen formen, die gleich wieder erliegen. Das Meer ist aufgewühlt und dabei doch immer noch träge und ruhig. Am Ufer stehen drei Menschen, die beim Ablegen behilflich sind. Es geht rasch, schon setzt das Boot zurück und zieht dabei die am Bug befestigte Hängebrücke vom Land ab. Diese Hängebrücke besteht aus Granitpfählen, die mittels schweren Eisenketten lose miteinander verbunden sind. Kaum fehlt der Halt des Ufers, da sinkt die komplette Brücke unter verhaltenem Kettengerassel ins Wasser. Oh nein!! Das sollte nicht sein! Die Brücke an Land sollte doch bestehen bleiben! Ich sammele all meine innere Kraft im Bauchraum, und versuche mit Hilfe der Gedankenkraft die Brücke wieder anzuheben, um ihr Ende ans Ufer zu verfrachten. Dabei steuere ich auf das Land zu, so als sei die Brücke ein starres Teil, das sich hochhebeln lässt. Natürlich funktioniert das nicht. Die Brückenteile sind bleischwer und können nur bewegt werden, wenn ein paar kräftige Männer abtauchten und sie gemeinsam heben. Unmöglich, unter den gegebenen Möglichkeiten.

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