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Boot voller Glasklumpen in der Nacht

Traum vom 20. Februar 2010

Eine düstere Nacht oder ein schwer verdunkelter Tag. Gemeinsam mit zwei Frauen sitze ich auf der karg mit Gras bewachsenen Fläche nahe dem Meer. Es ist etwas ungemütlich klamm, was wir nicht weiter bemerken. Wir wollen bei nächster Gelegenheit noch einmal auf freie See! So springe ich auf, als völlig unerwartet ein Schiff auf den Anleger zusteuert. Das Schiff ist ein flaches Ruderboot aus Holz, randvoll gefüllt mit klaren, glitzernden Glasklumpen, die die meergrüne Färbung des Lichts angenommen haben. So schwimmt das Boot bis fast zur Oberkante im Wasser, steuert in wilden Schlangenlinien auf das Ufer zu. Das Boot ist kaum zu erkennen, so sehr wird es von dem aufgebrachten Wasser umhüllt. Das heißt, das Boot ist nur mit Mühe und Konzentration zu orten. Ich will diese Gelegenheit aber unbedingt wahrnehmen. Es gelingt auch, im rechten Augenblick an Bord zu springen. Doch muss ich gleich darauf schwimmend zurück an Land, da ich versäumt hatte, die Namen der Kleidungsstücke, die ich mit auf die Reise nehmen will, ins Deutsche zu übersetzen. Die Kleidungsstücke, deren Namen ich nämlich ins Deutsche übersetzt habe, wandern automatisch in einen großen alten Reisekoffer aus genarbtem braunen Leder mit silbernen Schnappverschlüssen. So schwimmen also all meine Kleider in englischem Zustand im Meer. Es ist unmöglich sie aus eigener Kraft einzusammeln und an Land zu retten. Wassertriefend und enttäuscht kehre ich zu den beiden Frauen an Land zurück.

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