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Stop-E-Motion

Traum vom 21. Februar 2010

Herr Books präsentiert sein erstes Stop-Motion-Video in einem Blogbeitrag. Uih, das ist interessant – gespannt starte ich den Film. Es wirkt etwas holprig; für den Anfang wirklich gut. Das Betrachten des Filmes bewirkt bald ein leicht unangenehmes Gefühl, so als betätige ich die Bremse, obwohl ich Gas geben will. Es ist etwas stockend, irgendwie unbefriedigend. Vielleicht liegt es daran, dass eine Auswahl an Aufnahmen getroffen wurde, die das in Szene setzt, was eigentlich eben nicht gezeigt wird: beispielsweise die Hand, die die Gegenstände stückchenweise versetzt. Die Aufnahmen der Objekte allein fehlen dafür. So sind Herrn Books Hände mehrmals zu sehen, wie sie ein E aus Papier schneiden, die Papiersückchen zwischen den E-Beinen entfernen, aber das E allein wird nicht gezeigt. So entsteht nicht wirklich der typische Stop-Motion-Effekt, aber sehr bald erkenne ich den Nutzen für mich: auf diese Weise erfahre ich nämlich mehr darüber, worauf man beim Erstellen von Stop-Motion-Filme achten muss, als es sonst der Fall wäre. Cool! Ja, da ist unter anderem so ein Fellstreifen, der sich wie eine Raupe durch den Film bewegt. Da muss man überlegen. Sehr interessant. Unter diesem Video-Beitrag findet sich ein Kommentar, der sich auf das ganze Blog bezieht. Gregor Keuschnig schreibt: Im Gegensatz zu anderen Blogs, wo sich das Können eines Bloggers allerhöchstens bei Hausmacher-Poesie erschöpft, findet man in diesem Blog etwas, das weit über solch bescheidene Ansprüche hinaus geht. Würde mich interessieren, ob Herr Books sich über diesen Kommentar freut.

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