Home » Traumtagebuch » Schneejakulat und Honig

Schneejakulat und Honig

Traum vom 3. Mai 2009

Am Rande des Stadtzentrums angekommen, vielleicht in der Nähe eines Gerichtshofes. Von der Zufahrtsstraße führt eine Nebenstraße ab, die nach etwa hundert Metern Verlauf spitz umkehrt und zur Zufahrtsstraße zurückführt. Die Straße ist von aufgetautem grauen Schneematsch bedeckt. Immer wieder biegen Männer mit viel Schmackes in diesen Wendepunkt ein. Der aufspritzende Schneematsch flatscht uns reichlich um die Ohren. Uns… eine Frau steht nämlich neben mir – kopfschüttelnd. Ich erkläre ihr: „Die Männer kompensieren auf diese Weise ihre unausgelebten Triebe. Der umherspritzende Schneematsch steht quasi für deren Ejakulat.“ Die Frau schaut mich fragend an und ich wiederhole: „Eee… jaa… kuu… laaa… haaat!!

Wir betreten das Haus, dem wir bis zu diesem Zeitpunkt den Rücken zukehrten, und gehen hinauf in die erste oder zweite Etage. Dort angekommen, treffe ich auf Fozzie. Aus dem Erdgeschoss kommt ein heiseres Krächzen und Fozzies Frau ruft uns von dort zu: „Wir müssen zum Arzt!“ Ah so, ja, der Hund, ein Golden Retriever, hört sich wirklich nicht gut an. Doch dann höre ich die Stimme von Fozzies Tochter, die kaum noch einen Mucks hervorbringen kann. Entweder eine Entzündung oder Verengung der Stimmbänder; oder schlimmer noch eine zunehmende Schwellung im Bereich des Kehlkopfes! Es muss etwas getan werden! Ich eile hinunter in die Diele, wo Fozzies Frau und Tochter um Luft ringen. Ich schlage vor: „Honig!! Haben sie ihr Honig gegeben?“
Die Frau schaut mich mit fragendem Blick an, was mich wundert. Also eine kurze Erklärung: „Na, Honig besänftigt die Schwimmbänder Stimmbänder und entspannt!“ Als erste Hilfe vielleicht geeignet, zumindest in Anbetracht des lebensbedrohlichen Zustandes der Tochter.

Tags: