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Stechfliegen mit Riesenaugen

Traum vom 2. Mai 2009

In der vertraut wirkenden Stube sitzt ein väterlicher Bekannter auf einer 70er Jahre Couch. Ich stehe am Tisch, ihm schräg gegenüber, verrichte ordnende Handgriffe. Seine Aufmerksamkeit richtet sich bald auf mich. Ich gehe näher zu ihm hin, beuge mich, um ein paar gelbe und türkisblaue Kunstoffrohrenden vom Boden aufzunehmen. Ich spüre seinen drängenden Blick und die anschwellenden sexuellen Schwingungen im Raum. Keinesfalls werde ich mich auf ihn einlassen. In mir ein starker Widerstand. <% image name="summsumm" %>Als ich mich wieder aufrichte, stehen drei Insekten in der Luft; nahe meinem Gesicht. Sie haben große Augen, vier Flügel, die lautlos sirren, und einen ausgeprägten Rüssel. Die sehen einsatzbereit aus! So ganz traue ich meinen Augen nicht, ist die Sehschärfe zu dieser Abendstunde doch deutlich geschwächt. Gerade das Auge mit der Kunstlinse lässt deutlich nach und bietet einen bemerkenswerten Anblick: eine reine klare Sicht, jedoch nicht ganz scharf. Eher so, als sorge der Schliff der Kunstlinse für eine leichte Entschärfung. Das linke Auge sieht aufgrund seiner Trübung eh nicht gut. Ja, sehe ich das also richtig, die Stechinsekten wollen sich auf mich stürzen?! Oder ist das ein Irrtum? Im nächsten Augenblick gibt es die Antwort. Eines der Insekten greift an, ich flüchte hinaus auf den Flur, hinüber zur Küche, in Richtung Bad. Es ist wirklich kaum zu glauben, derart entschlossen setzt das Tier mir nach, holt aus – ich sehe seine riesigen, fast lustigen Augen in Großaufnahme – es stürzt sich auf meinen rechten Daumen und sticht seinen langen Rüssel tief unter dem Daumennagel entlang. Aaahh!! Ein eindringlicher, stechender Schmerz erstickt meinen Schmerzenschrei in der Kehle. Mit weit aufgerissenen Augen versuche ich es herauszuziehen, aber der Widerstand ist stark.

Summsumm

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