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Samenerguss

Traum vom 1. Mai 2009

In einem Gartenraum. Links von mir der Nutzgarten, rechts der Wasserhahn. Noch weiter rechts eine bekannte(?) Garten-Frau. Es ist ziemlich viel zu tun. Während einiger Verrichtungen mit Pflanzen, Wasser und Gartenerde, fällt mein Blick ganz beiläufig in Richtung Wasseranschluss. Darunter, im Waschkübel, steht eine Amphore aus Ton, mit Chrysanthemen bepflanzt. Die Erde im Topf ist knochentrocken und die Chrysanthemen habe ihre Blüte längst hinter sich. Das muss alles raus und ich werde mich gleich als nächstes darum kümmern.
Mal schauen, was noch so alles da ist… Ich ziehe eine Papiertüte heran, die mit vielen Samentütchen gefüllt ist. Als ich einen Teil davon aus der Tasche nehme, ergießen sich die anderen Samentütchen vor meine Füße. Oh, mir war nicht klar, dass ich sooo viel Vorrat habe! Ich spüre kräftige Samenkörnchen unter meinen Fingerspitzen. Brombeeren, Himbeeren… ganz viel. Mein Entschluss steht fest und ich freue mich darauf, auch wenn es viel Zuwendung braucht. Ich werde den nächsten Winter nutzen, um Brombeeren und Himbeeren heranzuziehen. Das bereitet sicher viel Freude.

Die Garten-Frau – sie steht etwa beim Komposthaufen, Obstbäumen, Frühbett und Erdbeeren – macht mir Vorwürfe: „Du hast mir das Wasser genommen!“ Möglich, dass bei ihr kein Wasser aus dem Schlauch kommt. Allerdings war der Gartenschlauch an diesem Tag auch noch gar nicht am Wasserhahn angeschlossen gewesen. Das erkläre ich ihr, doch sie ist davon noch nicht überzeugt.

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