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Verlust an der Kirche

Traum vom 30. April 2009

Zwei Frauen eilen vor mir her. Ich sehe sie nicht, mein Kopf ist gesenkt, mit der Wahrnehmung bin ich nah bei mir. Wir gehen den Weg ‘An der Kirche’ in Worpwede hinauf. Eine Durchsage mit dem Megaphon lässt mich aufmerken. Der Leiter einer fragwürdigen Organisation verkündet seinen Komplizen: „Ich habe leider nichts Genaues erkennen können und weiß nicht, ob sie in Besitz des „Dings“ ist.“ Aha, verstehe, die Frauen werden observiert.

Aus Sicherheitsgründen wird die Frau daraufhin vom FBI observiert. Bald die knarzende Durchsage eines Leiters des Einsatzkommandos: „Ich kann leider nichts Genaueres erkennen!“ Die Fahrzeuge rollen ja auch dort unten die Bergstraße entlang; viel zu weit weg, um Details der Frauen zu erkennen. Nach wenigen weiteren Schritten stoße ich auf eine am Boden liegende Handtasche, hebe sie auf – diese Handtasche scheint das Objekt zu sein, das nicht genau erkannt wurde. Ich gehe schneller, hole die Frau bald ein, sehe sie nun zum ersten Mal: eine eher kleine, zierliche Frau; vermutlich Griechin mit dem Aussehen von Hannelore Elsner. Sie trägt Trauer – schwarzes Kostüm, elegante schwarze Pumps, ein kleines tellerförmiges Hütchen mit einer Garnitur aus schwarzen Seidenblüten und grobmaschigem Schleierstück. So stöckelt sie sicheren Schrittes den Weg hinauf.

Etwas außer Atem reiche ich ihr die gefundene Handtasche. Sie knipst sie auf… – LEER! Oje! Ich hatte noch nicht hineingesehen. Alles weg – ojeoje! Doch da bemerke ich die Geldbörse in einem Seitenfach; extra mit einem Druckknopfbändchen vor dem Herausfallen gesichert. Ein unauffälliger Platz. Die Geldbörse ist aus landhausgrünem Leder mit goldenem Knipsverschluss. Ein solch unauffälliger Aufbewahrungsort… so ordentlich gesichert… die Zeit für diese Ordnung nähme sich ein Dieb nicht. Deshalb bin ich nahezu sicher, dass weder Geld noch Kreditkarten entwendet wurden. Erleichterung! Die zierliche Frau setzt ihren Weg fort, ohne ein Wort verloren zu haben.

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