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Oh nee, diese neue Brille…

Traum vom 28. April 2009

Die neue Brille bereitet immer neue Probleme. Inzwischen probierte ich verschiedenste Dinge, um zu einer klaren Sicht zu gelangen; vergebens. Es gab Gelegenheit, die Brille auf verschiedenen Ebenen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, doch es half nicht weiter. Mehrfach putzte und polierte ich die Brillengläser, schliff die Gläser mit allerfeinster schärfster Klinge – doch die Sicht bleibt bis zu diesem Zeitpunkt schlierig.

Ganz beiläufig bemerke ich eine Frau – kenne ich sie? – die wohl ein ähnliches Problem hatte und für sich lösen konnte. Ihre Brille hat ein großes und ein kleines Brillenglas. Das Gestell wird sicherlich eine Sonderanfertigung sein. Sieht nicht so gut aus – das Gestell zwar aus unauffälligem Gold, aber bei so unterschiedlichen Brillenglasformaten… Irgendwie wirkt das dümmlich. Die Frau ist echt ganz schön mutig.

Meine Brille hängt inzwischen in einer unerklärlichen Konstruktion. So hoch, dass sie fast unerreichbar ist. Jedenfalls müsste ich mich sehr strecken, um sie zu erreichen. Aber so viel Aufwand für eine Brille mit schlechter Sicht betreiben? Nein, ich bin nicht so motiviert.

Interessenten kommen, um die Einrichtung des Hauses zu besichtigen. Offenbar befinde ich mich in einem Musterhaus; und die Einrichtung – übrigens recht gediegen – ist auch zu kaufen. Eine Frau begutachtet den großen Leuchter über dem ovalen Esstisch. Sie betätigt den Schalter, um den Leuchter auszuprobieren. Daraufhin entfalten sich viele Holzarme aus dem Leuchterinnern, springen strahlenförmig nach außen. An ihren Enden tragen sie Glasschirmchen mit einem Teelicht. Auch weitere, unbenennbare Teile des Leuchters entfalten sich. Unter anderem wird eine integrierte Sprinkleranlage ausgelöst, die reichlich Wasser im Leuchterbereich versprüht. Da meine Brille dicht daneben in der Konstruktion hängt, greift der Entfaltungsprozess auf sie über, wodurch sie einer eingehenden Reinigung unterzogen wird. Außerdem erfolgt ein weiterer Feinschliff der Brillengläser. All dies ist Bestandteil der Erleuchtung. Die Frau, die den Schalter betätigte, steht mit offenen Mund und großen Augen am Tisch, lehnt sich zurück. Nie und nimmer hatte sie damit gerechnet, mit diesem unauffälligen Einschalten einen solchen Prozess auszulösen.

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