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Blond

Traum vom 23. April 2009

Eine ganze Weile beschäftigt mich eine haarige Sache. Ich habe mir – ziemlich unüberlegt, übrigens – eine Tinktur in meine gewaschenen Haare gepinselt, um sie zu blondieren. Meine Aufmerksamkeit richtet sich so ganz auf dieses etwas merkwürdige Gefühl, das ich damit habe, wenn sich die Tinktur über die Haare verteilt und etwas auf die Kopfhaut durchsickert. Eine Kühle, eine Frische auf dem Kopf, die mir nicht ganz geheuer vorkommt aber angenehm unangenehm ist. Tja, nun ist die Tinktur auf alle Haare verteilt. Leider fällt mir erst jetzt wieder ein, dass ich mir doch nur ein paar Strähnen blondieren wollte. Zu blöd… Was tun? Ich könnte die Haare ausspülen, aber die Einwirkzeit dürfte inzwischen ausgereicht haben, um die Haare aufzuhellen, wodurch ein Blondieren einzelner Strähnen kaum mehr einen Effekt geben dürfte.

Mir kommt es dann so vor, als laufe ich viele Traumstunden mit dieser Tinktur im Haar herum – eine Lösung suchend; und findend in der Form, dass ich mich damit abfinde, es für dieses Mal vermasselt zu haben.

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