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Waschweib

Traum vom 2. März 2010

Ein riesiger, kreisrunder Waschzuber aus Holz – mehrere Meter Durchmesser, die Seitenwände an die fünf Meter hoch. Der Waschzuber, einem Schwimmbecken gleich, ist so weit mit warmer Waschlauge gefüllt, dass ich noch drin stehen kann. So stehe ich mittendrin, in meinem Waschfrauenkleid, mit einem Stoffturban auf dem Kopf, der die feuchten Haarsträhnen bändigt, und wasche die Wäsche, während die Leute, am oberen Rand des Zubers stehend, mir ihre Wäsche zuwerfen, um mich auch diese waschen zu sehen. Allen Beteiligten bereitet es großes Vergnügen. Ich wasche und wringe voller Freude und Glück. Doch wenn es so weitergeht, werde ich es nicht mehr bewältigen können, denn immer mehr Menschen strömen herbei. Laut lachend wische ich mir die Stirn, werfe beide Arme hoch und rufe den Menschen dort oben zu: „Es reicht! Es reicht!“

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