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Hudson River Blues

Traum vom 17. April 2009

Später Abend. Ich bin als Beifahrerin in einem Auto unterwegs. In den Bergen Nordamerikas, in grünen Wäldern, nahe Wildbächen, auf schmalen Pfaden. Die Fahrerin – Doris Day? – rechts von mir am Steuer sitzend, schläft gerade ein. Sie hat bereits die Augen geschlossen. Wir kommen vom Weg ab und sie lenkt den Wagen querfeldein durch Sträucher, Büsche und Bäumchen den steilen Berghang hinauf. Ach du liebe Zeit! Das kann nicht lange gutgehen! Eindringlich frage ich die Fahrerin: „Soll ich nicht lieber das Steuer übernehmen?“ Doch sie hört mich nicht, sieht auch nicht, wie ich mich zu ihr beuge. Oje oje.

Offenbar habe ich das Steuer rasch übernommen, denn wir sind schon wieder auf dem Weg. Im Auto sitzen noch drei weitere Personen, zwei Frauen und ein Mann. Soeben lenke ich das Auto über eine Holzbrücke aus Baumstämmen, die über einen lebendig wirkenden Fluss – Hudson River – führt. Der Fluss liegt bereits hinter uns, als ich aufmerke… Da war doch was? Ich schaue mich um und tatsächlich, ich hatte mich nicht getäuscht: das lebendige Wasser, das der Fluss führt, ist von einer ungewöhnlichen Farbe. Es leuchtet aus sich heraus in einem intensiven Mitternachtsblau. Ich mache die anderen darauf aufmerksam: „Nirgendwo sah ich je so blaues Wasser wie dieses hier!“

Traumpfad: unter anderem die Kommentare zu Ringring

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