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Knutscherei am Arbeitsplatz

Traum vom 17. April 2009

Im Halbdunkel eines gediegenen Landhauses. Chefin Christel steht hinter einem massiven altertümlich anmutenden Verkaufstresen aus einfachem Holz. Sie legt Bekleidungsstücke auf der geräumigen Fläche zusammen.

Eine weitere Chefin steht gemeinsam mit mir einige Schritte vom Tresen entfernt. Ohne Umschweife stelle ich meine Frage: „Stellen sie mich ein? Ich würde diese Arbeit gerne verrichten.“ Zwar habe ich noch nie mit Bekleidungen gehandelt, aber es scheint mir ein Handwerk zu sein, bei dem ich gut zupacken kann. Doch die Chefin an meiner linken Seite erteilt mir eine ganz klare Absage. Okay, das finde ich verständlich, schließlich bin ich nicht vom Fach. Doch das lässt sich ja ändern.

Ich bleibe daraufhin viele Stunden hier und beobachte Arbeitsweise und Handgriffe. Lerne so viel als möglich mit den Augen, stelle mir vor, es selbst zu tun, bis ich einen Überblick habe. Dann gehe ich erneut auf die Chefin zu, um wegen einer Anstellung zu fragen. Christel ist derzeit nicht am Tresen, und zum ersten Mal betrachte ich die zweite Chefin genauer: es ist „das Geißlein“. Dieses Mal bekomme ich keine Absage, sondern ganz im Gegenteil kommt die Sache nun ins Rollen. Denn „das Geißlein“ überlegt einen Augenblick und sagt dann, sie wolle ihre Mutter fragen. „Wie alt ist ihre Mutter?“ frage ich interessiert.
„Sie ist 64 Jahre alt.“
„Oh, so jung noch!!“ Ich bin sehr überrascht, hätte auf mindestens 80 geschätzt – kenne die Mutter auch noch nicht persönlich. Na, ich bin gespannt, ob sie mich einstellen wird.

Im Vorraum eines Restaurants treffe ich die Vorbereitungen für den heutigen Arbeitstag. Natürlich muss ich mich zuerst einmal umziehen. Ich streife eine enge Jeans hoch. Sie ist wirklich knapp und es gelingt mir nicht, sie ganz hochzuziehen; die Schrittnaht liegt nicht ganz an. An sich amüsiert mich das einfach, bin ich doch guter Dinge heute. Etwas unangenehm ist es mir einzig wegen des ehemaligen Geschäftsführers, der mir mit amüsiertem Grinsen zuschaut. Er liegt ganz entspannt auf der Seite, den Kopf auf die aufgestützte Hand abgelegt und grinst. In Flirtlaune gehe ich auf ihn zu, lege mich zu ihm. So knutschen wir dann eine ganze Zeit lang herum. Es hat etwas Verspieltes und Warmes. Irgendwann springe ich auf, um mich weiter auf die Arbeit vorzubereiten: ich ziehe meine metallicblauen Sandaletten an. Vor vielen Jahren hatte ich Sandaletten, die diesen sehr ähnlich waren; nur haben die aktuellen Sandaletten einen weniger hohen Absatz. Ist ja auch praktischer für den Arbeitsalltag. Dennoch überlege ich, ob es das richtige Schuhwerk ist. Denn dort, wo ich ständig hin und her laufe, um die Gäste zu bedienen, ist der Fußboden einerseits mit Holzdielen ausgestattet und andererseits mit ziemlich glatten Fliesen. Ich könnte mit meinen Sandälchen ausrutschen…

Danach knutsche ich erst einmal wieder genüsslich mit dem Geschäftsführer. Das geht so lange, bis die Christel-Chefin erscheint. Ihr Anblick erinnert mich, und ich teile ihr gut gelaunt mit: „Ich werde jetzt mal die Kleider auf dem Tresen zusammenlegen und alle Stücke sortieren!“

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