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Bohnensäckchen

Traum vom 6. März 2010

Post von Kornelius. Ein prall gefülltes Leinensäckchen – wie von Camargue-Reis. Es ist gefüllt mit dicken weißen Steckbohnen und Saaterbsen. Ein am Säckchen baumelndes Schildchen verrät:

Spätester Aussaattermin: November / Dezember

Na, das ist aber schade… das kommt ja um Wochen zu spät! Was ist denn das für ein Geschenk? Während ich mich noch wundere, komme ich bei Ilva in Italien an. Ilva beugt sich über einen Korb frisch gewaschener Wäsche, ordnet sie, um sie aufzuhängen. Dabei singt sie aus voller Brust – dunkel, kraftvoll, ohne Klage, aber doch mit Tragik in der Stimme – darüber, was das Leben einem so zuträgt. Und wie tragisch aber doch normal es ist, dass manche Dinge im Leben einfach zu spät eintreffen. Ich trete auf Ilva zu, lache in mich hinein und sie fragt mich interessiert: „Hast du das auch bekommen? Aussaat für November? Das ist doch viel zu spät dafür. Was hat er sich dabei nur gedacht?“

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