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Keine Angst vor Klischees

Als ich zu mir komme, finde ich mich, obgleich im Bett liegend, auf Reisen. Mike sitzt am Rechner, wendet seinen Blick nicht vom Monitor, als er mein Wachwerden bemerkt, sondern fragt interessiert nach, ob ich die Fotos noch habe. Die Fotos? Ach so … ja, verstehe … Während die Szenerie wie ein Film abläuft … – blicke ich in ein Tal mit sandfarbenen Häuschen und lausche. Reiter mit gewürzroten Turbanen, voller Sandstaub … Indien, Arabien? Oh, es ist faszinierend … „Ja, ich habe die Fotos noch, aber die waren ja nichts geworden, wegen der schlechten Kamera.“ – Mike: „Machst du wieder Fotos?“ – „Ja, ja das kann ich machen, aber … sag, fahren wir dort hin? Ja?“ – „Ja.“ sagt er und freut sich über die gelungene Überraschung. – Für mich ist es, als sei ich bereits dort, in dem Land, mittendrin … bemerke beiläufig etwas Wichtiges, das mir gerade erst bewusst wurde:
„Wir müssen Fotos machen, überall, ohne zu hinterfragen, sich nicht davon abhalten lassen, dass eines ein Klischee bestätigen könnte. Wenn ein Eiffelturm da ist, so muss man ihn auch fotografieren! Verstehst du? So ist das gemeint: keine voreilige Angst vor Klischees! Man bringt sich damit um die besten Chancen/ Motive.

~ Traum vom 27. Februar 2012 ~