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Kelch im Schwimmbecken

Traum vom 6. März 2010

Mike und ich stehen in einem fast menschenleeren Schwimmbecken. Übermütig greift er mich an den Knöcheln, hebt mich aus dem Wasser und wirft mich senkrecht hoch. Mit so viel Schwung, dass ich mit dem Kopf fast an der Decke der Schwimmhalle anstoße. Oh wow! Macht das Spaß! Obwohl… von hier oben gesehen… sieht das Schwimmbecken ziemlich klein aus. Doch schon lande ich weich im Wasser, tauche ab, stoße mich mit den Füßen ab und sause erneut in die Höhe. Nicht ganz so hoch wie zuvor, aber ganz schön. Beim erneuten Abtauchen, das Gefühl des festen Bodens unter den Füßen genießend, überlege ich, dass ich so vielleicht aus eigener Kraft immer weiter machen kann – ich also ohne Hilfe fähig sein könnte, immer wieder so hoch zu springen. Ich müsste halt die Unterstützung des Wassers klug nutzen. Doch ich werde gleich enttäuscht, denn mit jedem Sprung erreiche ich deutlich weniger Höhe als das Mal davor. Aber Mike greift eh schon wieder zu, will mich erneut hoch werfen. Ich ermahne ihn zur Vorsicht, denn inzwischen wurde mir – während ich den Ort von oben betrachtete – nicht nur bewusst, wie klein das Schwimmbecken ist, sondern ich entdeckte auch den großen Kelch aus genopptem Glas, der inmitten des Schwimmbeckens steht, wobei ein Fünftel des Glases aus dem Wasser schaut. Ich muss also stets darauf achten, weder über den Beckenrand hinaus zu landen, noch zu sehr in der Mitte, wo ich mich heftig am Glasrand stoßen könnte.

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