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Düstere Karussellfahrt

Traum vom 10. März 2010

In düsterem Halbdunkel dreht sich ein einfaches Kaffeemühlenkarussell. So geschwind dreht es sich im Uhrzeigersinn. Die Rundumbank am Außenrand ist dicht mit Kindern besetzt. Mike und ich gehören mit zu den Erwachsenen, die ganz außen im unbeweglichen Bereich sitzen und zuschauen. Mit einem Male steht Moina auf, strebt auf den Karussellmittelpunkt zu; dorthin, wo der Motor arbeitet. Erschrocken rufe ich ihr zu: „Setz dich!“ Wie schnell könnte sie das Gleichgewicht verlieren, ins Getriebe stürzen und zwischen die Antriebsräder geraten. Doch Moina hört meinen Ruf nicht – vielleicht wurde ich vom Getöse übertönt oder sie will nicht hören. Also noch einmal, eindringlicher: „Setz dich!!“ Ich stehe auf, bin kurz davor, zu ihr zu gehen, doch da meint Mike genervt: „Lass sie doch. Wird schon gutgehen.“ In mir steigt Entsetzen auf und ich fühle mich zwischen zwei Sichtweisen wie gelähmt.

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