Home » Traumtagebuch » Anstrengung im Vergnügungspark

Anstrengung im Vergnügungspark

Traum vom 10. März 2010

Gemeinsam mit einer jüngeren Frau, sie wirkt geistig minderbemittelt, schlage ich mich den Parcours im Vergnügungspark entlang. Eine Etappe, die anstrengend ist, viel Zeit kostet und außerdem kompliziert wirkt. Also, ein Vergnügen ist das ganz und gar nicht. Der Platz ist in düstere Halbdunkelheit getaucht. Die Turn- oder Klettergeräte – wie auf einem Trimm-dich-Pfad oder Kinderspielplatz – sind von der Kälte ganz eisig durchdrungen. Ein klammes unangenehmes Gefühl begleitet das zähe Vorankommen. Ich erlebe es mehr wie ein Durchkämpfen und bin froh, als wir endlich durch sind.

Später. Es soll zurückgehen. Die Minderbemittelte will den gleichen Weg durch das Vergnügunbgsgelände zurückgehen – anscheinend machte es ihr Spaß. Ich sehe allerdings von hier aus – unser Standpunkt liegt hier leicht erhöht und gewährt einen recht guten Überblick auf das vor uns liegende Gebiet. So wie es ausschaut, führt der Weg über diese Zone vor den Geschäften zum gleichen Ziel, wie das inzwischen Bekannte auf der rechten Seite. „Probieren wir einfach den breiten Weg über den Marktplatz, ohne Hindernisse! Das andere kennen wir schon; warum also diese unnötige Anstrengung wiederholen?“ Der Minderbemittelten ist es wohl auch nicht so wichtig, denn sie daddelt nun planlos in meiner Nähe herum, während ich einen Schneeschieber greife und damit beginnen, den vor uns liegenden Weg von der dünnen, frisch gefallenen Schneeschicht zu befreien. Ich bin guter Dinge dabei. Gar nicht lang, da kommt eine Passantin des Weges – von dort her, wo wir hin wollen – und fragt nach dem Weg. Ich antworte höflich: „Tut mir leid, da kann ich nicht helfen.“ Sie schaut missmutig und ich erkläre: „Ich bin nicht von hier, kenne mich nicht aus. Daraufhin wirft die Frau einen Blick auf den Schneeschieber und schaut mich dann böse an. „Ah verstehe!“ rufe ich ihr freundlich nach „Sie sehen den Schneeschieber und denken sich vielleicht: wenn hier jemand mit Schneeschieber den Platz räumt, dann muss er doch von hier sein! Doch es ist nicht so!“ Während ich kraftvoll Schritt um Schritt weiterarbeite, bringe ich noch einmal meine Hoffnung zum Ausdruck: „Vielleicht ist dieser andere Weg zielführend! Gehen wir doch einfach, so weit wie wir kommen und überlegen dann weiter!“

Tags: