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Wie halte ich meine Träume fest

Gleich beim Einschlafen geht man den ersten Schritt, indem man sich vornimmt, sich gleich beim Aufwachen an den Traum zu erinnern. Schreibzeug sollte deshalb stets in greifbarer Nähe liegen. Träume sind flüchtig und müssen sofort beim Aufwachen festgehalten werden. Die Form spielt dabei keine Rolle; die morgendlichen Notizen lassen sich im Laufe des Tages noch in ansprechende Form bringen.

Empfehlenswert ist es, nach den eigenen ästhetischen Maßstäben sein Traumtagebuch zu gestalten. Viele notieren die Trauminhalte handschriftlich in einem extra schönen Tagebuch, andere legen Textdateien auf ihrem PC an, die auch grafisch gestaltet werden können. Weiter gibt es die Möglichkeit, seine Träume mit einem Diktiergerät, Mp3-Player oder entsprechender Funktion des Handys aufzunehmen. Oder man speichert es mittels einem Audiorecorder auf der Festplatte seines PC.

Träume lassen sich aber nicht nur schriftlich oder mündlich festhalten, sondern auch digital gestalten, malen, zeichnen oder einfach skizzieren.

Mir persönlich gefällt die Kombination von Schreiben und Malen; gleichzeitig beginnt damit bereits die Traumdeutung. Wichtig ist, dass es einem nicht zur Belastung wird, sondern dass die Freude bleibt. Mit der Zeit findet man hier seinen eigenen Stil.  Gegebenenfalls ist weniger auch mal besser als zu viel.

Was schreibe ich in mein Traumtagebuch

  • Datum des Traumes
  • gegebenenfalls die Uhrzeit
  • Traumtitel — Geben Sie dem Traum einen treffenden Titel, der sie später wieder schnell an den Trauminhalt erinnert
  • Gefühle beim Aufwachen
  • Wie fühle ich mich im Traum?
  • Wie fühle ich mich mit dem Traum?

Scheinen Traumszenen zu fehlen, so lassen sich diese Lücken im Text markieren.
Ich mache das beispielsweise mittels [...] – so weiß ich später: aha, da fehlt etwas.

Möglichst genaue Beschreibung des Traumes

Achten Sie vor allem auch auf die Gefühle, die das Traum-Ich bewegt.
Schreiben Sie in der Gegenwartsform – so bleibt der Traum lebendig

Charakterisierung der Traumgestalten und Traumorte

Wichtig ist, dass Sie die Gestalten und Orte genau beschreiben, damit deren Kraft später wieder präsent werden kann.

Auch andere vermeintliche Nebensächlichkeiten können bei der späteren Traumarbeit hilfreich sein.

  • Wetterlage, Temperaturen
  • Farben
  • Gerüche
  • Tages- und Jahreszeit
  • Hell und Dunkel
  • Was wurde als Höhepunkt des Traumes erlebt?

Spontane Einsichten, Assoziationen oder wichtige Kommentare gehören ebenfalls dazu. Diese sollten jedoch vom Trauminhalt getrennt notiert werden.