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Pflanzliche Vulva

Traum vom 18. Mai 2006

- 4:30 Uhr

Eine quadratische leere Kammer. Der Geweyhte ist an meiner Seite, wir sind in einem angeregten Gespräch vertieft. Nähe, Wärme und innige Verbundenheit. Eine Öko-Frau kommt hinzu. Wir kommen gleich auf den Punkt: sie erklärt, dass der Fuß eine pflanzliche Vulva ist. Vor mir nun (m)ein Fuß in Großaufnahme – langsam dreht er sich und zeigt sich so von allen Seiten. Er sieht nackt und nüchtern aus. Die pflanzliche grüne Wesenheit, die den Fuß beseelt, ist deutlich wahrnehmbar. Der Geweyhte hört uns zu, lacht glucksend vor Vergnügen und meint kopfschüttelnd: „Was Frauen sich den Tag über alles einfallen lassen…“ Sein zugeneigtes Vergnügen an dieser Sache ist ansteckend und in meinem Bauch lacht es auch. Auf der anderen Seite finde ich dies gar nicht so abwegig – erlebe es aus irgendeinem Grund als stimmig. Und schlussfolgere begeistert: „ Dann hinterlässt man beim Gehen ja heiße Zeichen im Sand!“ Die Frau nickt. Der Geweyhte hört aufmerksam zu. Die Frau setzt sich auf einen Hocker, schlägt den rechten Fuß über das linke Knie, um die Laufsohlen ihrer Birkenstock-Sandalen zu zeigen. Dort kommen nämlich mit der Zeit die hinweisenden Zeichen durch, dass der Fuß tatsächlich eine pflanzliche Vulva ist: geringe Abriebspuren und eingeriebener Straßenstaub hinterließen bleibende Spuren in der Sohle, die vage einige Umrisse des Fußes nachzeichnen – vor allem die Umrisse der Zehen und des Ballens zeichnen sich stellenweise ab. Mir ist klar, dass dies mit dem Fußbett zusammenhängt.

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