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Anruf von Rick Wayne

Traum vom 13. März 2010

Noch eine Sekunde bevor mein Handy den Anruf signalisiert, fällt mir ein peinliches Versäumnis ein. Wie peinlich! Auf dem Display des Handys läuft der Film ab, den mir Rick Wayne für zwanzig Euro verkauft hat. Eben für jene zwanzig Euro, die ich ihm zu geben vergaß! Rick Wayne: ein höflicher, etwa zwanzigjähriger Pakistani, den ich kürzlich auf einer Party kennenlernte. Da hatte ich ihm versprochen, gleich zu bezahlen; war aber nicht dazu gekommen und hatte es dann völlig vergessen. Der Film ist mit Ton unterlegt, der laut aus dem Handy plärrt. So kann ich überhaupt nicht hören, ob wirklich jemand am anderen Ende ist, als ich das Gespräch annehme. Höre ich den Film oder höre ich Rick? Man kanne es nicht auseinander halten. „Hallo!“ ruft jemand. Im Film? Der Anrufer? „Marianne!?“ Endlich nehme ich das Handy ganz ans Ohr und lausche angestrengt. Rick sagt was von Anwalt, Forderung, Klage. Ojeoje. Ích erkläre schnell: „Du, ich habe gerade daran gedacht, dass ich noch zwanzig Euro schuldig bin und werde Dir das Geld umgehend zukommen lassen!“ Bereitwillig und freundlich stimmt Rick zu, ohne dass ich ihn weiter von meiner Zahlungswilligkeit überzeugen müsste. Er glaubt mir einfach so!

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