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Alte Bilder auf der Chaiselongue

Traum vom 15. März 2010

Am späten Abend betreten Mike und ich die Wohnung von Ecco und Monalie. Die beiden sind nicht zu Hause, sind auf dem Weg zu einer Veranstaltung, zu der auch wir eingeladen sind. Wir haben darauf allerdings keine Lust. Etwas merkwürdig finde ich es schon, in deren Abwesenheit in die Wohnung zu gehen. Mike hat allerdings ein dringendes Anliegen. Er will auf Eccos Festplatte nach Informationen suchen, zu denen er ansonsten keinen Zugang hat. Ohne sich weiter Gedanken zu machen, zieht er die Vorhänge vor das Fenster, schaltet die Schreibtischlampe an. Sein Gesicht ist ganz bleich vom Licht des Monitors. „Du, von draußen wird man sehen können, dass hier die Schreibtischlampe brennt – das Licht dringt von unten hinter den Vorhang. Es wird auffallen!“ Doch Mike reagiert nicht auf meine Bedenken. Ich habe Angst, bei dieser Sache entdeckt zu werden. Das wäre doch voll peinlich. Es dauert nur wenige Minuten, da kehr Monalie zurück. Sie ist so müde und erschöpft, dass sie die Veranstaltung vorzeitig verlassen musste und hat jetzt nur noch ein Bedürfnis: sich hinlegen. Mike sitzt immer noch am Rechner, hinter seinem Rücken eine Chaiselongue. Darauf hat er alle möglichen Fotos – in recht großem Format – aus seiner Vergangenheit ausgebreitet. Ein bekanntes Bild fällt besonders ins Auge: wie er als Jugendlicher bekifft im Ostpark sitzt. Monalie sagt überhaupt nichts zu unserer Anwesenheit. Auch nicht dazu, dass all die Bilder auf der Chaiselongue liegen. Sie räumt einfach alle Fotos auf einen Stapel, um sie dann beiseite zu legen. Ich bin inzwischen hinaus auf den Flur gegangen. Ich höre Mike; mitfühlend und hilfsbereit ermuntert er Monalie: „Marianne tut alles für dich. Wenn du Hilfe brauchst, sage es ihr! Ihr seid euch ja eh räumlich nahe.“ Tatsächlich kommt Monalie dann auf mich zu, nimmt freundlich und interessiert Kontakt mit mir auf.

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