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In Asche gehen

Traum vom 23. März 2010

Der Ältere gab Mareike den Fotoapparat. Ich soll diesen nun holen, die Verantwortung dafür übernehmen. So laufe ich hinter Mareike her. Hinaus in das russige Dunkelgrau des Alltagsgetriebes. Schlafliegend noch die Stadt. Fast verliere ich sie aus den Augen. Gerade noch sehe ich, wie sie sich in die feuchte Gosse legt, den letzten Zug einer Zigarette nimmt… ein Aufglühen, ein Erlöschen und dann vergeht auch noch die restliche Asche. Alles fort. Mareike hat sich aufgelöst. So was Blödes! Jetzt muss ich nämlich warten, bis sie die nächste Zigarette raucht und damit für diese Länge wieder in Erscheinung tritt. Erst dann kann ich sie fragen. Ich laufe also zurück, in das Gebäude hinein und auf dem Weg entdecke ich den Fotoapparat in einem dünnen Müllbeutel, in dem auch das Küchenkrepp von der nächtlichen Reinigungsaktion steckt. Na, immerhin…

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