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Zukunft

Traum:
Die Stimmung während des gesamtes Traumes ist zukunftsgerichtet und unbenennbar besonders.

Ich befinde mich in einem fremden weitläufigen Raum – vage schulähnlich. Ich hocke auf dem Fußboden mit dem Rücken zur Außenwand wie in einer Nische. Hinter mir und oberhalb von mir zieht sich über die gesamte Breite eine Fensterfront – so nehme ich es wahr. Ich sitze hier, um mich zu verbergen und zu schützen – aus gutem und mir bekanntem Grund. Das ist mir sehr vage bewusst.

Ein goldblondes Mädchen befindet sich an meiner linken Seite. Sie ist etwas 10 bis 12 Jahre alt und gehört einer höherentwickelten Spezies Mensch an. Ich nehme im Raum rechts nebenan deutlich eine Energie wahr, welche sich als Gefahr für mich und das kleine goldblonde Mädchen neben mir und die anderen Anwesenden darstellen könnte. Es ist etwas Unsichtbares. Eine gütige, eindeutige und klare Stimme fordert mich auf aufzustehen und vorzutreten. Langsam und unsicher gehe ich bis zum Durchgang vor, durch den die Stimme kommt. Die Stimme fordert mich nun auf, durch meinen Ring zu schauen, damit ich diese Energien erkennen kann. Ouuups, ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, dass ich ja seit Neuestem diesen Ring an meiner rechten Hand trage.

Langsam hebe ich die rechte Hand und führe den Ring an mein rechtes Auge. Die Stimmung ist unbeschreiblich… – ich spüre etwas ganz Besonderes und Neuartiges. Der Ring ist nun noch etwas von meinem Auge entfernt und ich führe ihn langsam immer näher ans Auge – ich spüre Unsicherheit, ob ich bzw. mein Auge das überhaupt ertragen kann, wenn ich hindurchschaue. Ich erkenne, dass der einfache Ring einen aufrechten Ring trägt, durch den ich nun vorsichtig hindurchschaue. Als er nahe an meinem Auge ist, erkenne ich, dass in dem Ring eine Linse eingearbeitet ist. Die Stimme lässt mich wissen, dass es ein ganz neuartig entwickeltes optisches Gerät ist, welches es in dieser Präzision nie zuvor gab. Ich erschaudere, weil mir bewusst wird, dass ich es als Erste trage.Ich erkenne die Linse im Ring, denke im ersten Augenblick, dass ich gar nicht richtig hindurchschauen kann, weil das sich darin brechende Licht einen bunten Schleier vor meinen Augen entstehen lässt – regenbogenähnlich. Erst als ich es direkt vor dem Auge habe, und der Schleier durchdrungen ist, erkenne ich, dass es ganz anders ist; die Sicht ist außergewöhnlich klar und konturenscharf.

Die Stimme fordert mich auf, durch den Ring hindurch den Blick nach rechts zu wenden, wo ich die unsichtbare Gefahr wahrnehme. Ich traue mich kaum, weiß aber, dass es die einzige Möglichkeit ist, mich/uns davor zu schützen. Wenn ich es erkennen und mit meinen Blicken verfolgen kann, dann kann ich mich auch davor schützen. Langsam und vorsichtig wende ich meinen Kopf nach rechts und schaue durch dieses höchstpräzise Objektiv und kann das Unsichtbare in aller Deutlichkeit erkennen. Die Stimme sagt: “Somit kannst Du jeden einzelnen Baustein des Unsichtbaren erkennen. Das ist eine ganz neuartige Entwicklung, die es nie zuvor gab.” Ich erbebe unter der Erkenntnis und dem was ich sehen kann.

Die an sich unsichtbare Energie scheint eine Art Comicfigur zu sein – wie für Kinder. Ich erkenne die einzelnen verschiedenfarbigen Bausteine, aus denen sie zusammengesetzt ist. Diese Klarheit des Erkennens lässt mich erschaudern. Die Figur ist bösartig und meint es nicht gut – ich erkenne es. Ich müsste ihren Projektilen ausweichen, die sie verschießt, sobald sie jemanden bemerkt. Ich schaue es mir ganz, ganz genau an… – dann ist es weg. Ich kann es kaum glauben, aber es ist wirklich weg!! Ich spüre auch, dass diese Energie nun wirklich nicht mehr vorhanden ist – sie hat sich aufgelöst.

Ich wende mich dem Mädchen neben mir zu. Irgendwie gibt es hier eine Menge Eis zu kaufen. Ich erfasse das Eis mit meinen Augen bis es wie in Großaufnahme vor mir zu erkennen ist. Ich öffne und weite mich, durchdringe das Eis mit meiner Wahrnehmung.
Ich spüre, wie ich die Struktur des Eises und die darin enthaltene Information aufnehme und verwerte.
Ich erkenne: Dieses Eis ist nicht aus natürlichen Komponenten hergestellt. Die Schmackhaftigkeit des Eises ist eine gefährliche Illusion für die Gesundheit. Mir wird übel.
Langsam löse ich meine Wahrnehmung aus dem Eis bis ich wieder ganz heraußen bin.
Ich wende mich dem Mädchen zu, spüre mich in das Mädchen hinein und nehme ihre Schwingung auf. Erfasse ihre Schwingung und schwinge mit. Als wir zusammenschwingen, übermittele ich ihr die erhaltene Information des Eises auf nonverbalem Wege. Ich lasse es solange geschehen, bis ich spüre, dass die Information bei dem Mädchen angekommen ist. Dann löse ich mich aus ihr. Von nun ab wird sie dieses Eis nicht mögen und um die Illusion wissen. Es ist schade, dass es soviel Kunstprodukte gibt, die keine wirklichen Lebensmittel darstellen.

Ich gehe mit dem Mädchen nach links um die Ecke in einen eher dunkleren Raum in dem ich dennoch alles erkennen kann. Hier befinden sich weitere Kinder, welche dieser neuen Spezies Mensch angehören. Von diesen Kindern wurde ein Foto gemacht und dieses Foto wurde auch gerahmt, damit es Halt hat. Eine Leiter ist darauf zu erkennen und die Kinder stehen von unten bis oben auf dieser Leiter verteilt. Sie wirken etwas fremdartig… – eigenartig.
Ich werde in Zukunft für diese Kinder verantwortlich sein… – es ist alles so neuartig.
Ich schaue das Foto genauer an. Mir ist es wichtig, dass die Kinder in ihrer ganzen Größe darauf sind und nicht ein Körperteil durch den Rahmen “abgeschnitten” wird und das zusätzlich noch ein gewisser Spielraum bleibt.

Dann gehe ich in einen weiteren Raum. In diesem Raum sitzen mehrere hyperaktive Jugendliche. Ich sitze an einem Tisch auf einem Stuhl und beobachte diese Jugendlichen sehr genau. Rechts von mir sitzt ein Jugendlicher, der unruhig seine Hände in Bewegung hat und unruhig auf dem Stuhl zappelt. In einem weiteren Raum sitzt ein Jugendlicher auf der Toilette und findet keine Entspannung. Bewusst entspanne ich mich, öffne mich und spüre mich in jeden Einzelnen hinein. Erspüre die Schwingung von ihnen und schwinge mit bis ich mit ihnen zusammenschwinge – wie eins. Dann gebe ich meine Ruhe an sie weiter. Schwinge mit ihnen mit bis die Ruhe auch in ihnen schwingt. Ich spüre, dass sie somit die Entspannung finden können, die sie benötigen. Dann löse ich mich wieder aus ihnen heraus.

Ich und (m)ein Kind sind mit neuartigen Motorrollern auf drei Reifen unterwegs. Wir kommen vom Bahnhof und biegen links zum “Im Rusch” ab. Während der Fahrt hebt sich das Fahrzeug etwas über den Erdboden. Ich spüre, wie viel Kraft mich trägt. Ich sehe den Vorderreifen. Er hat ein sehr deutliches Profil und wirkt sehr kräftig. Ich frage mich, warum wir nicht direkt auf dem Erdboden fahren, wenn das Profil doch so ausgeprägt ist und sicher eine gute Bodenhaftung gibt.

Die Stimme fordert mich auf, ganz bewusst hinzuspüren. Ich spüre hin und mir wird bewusst, dass diese unsichtbare Kraft mich weit besser trägt als jeder Reifen direkt auf der Straße. Ich spüre eine so deutliche Kraft und Gewissheit in mir, wie nie zuvor im Leben. Ich fühle mich von dieser unsichtbaren Kraft auf eine Weise geführt, welche keine Zweifel mehr in mir entstehen lässt. Es ist richtig so, auch wenn das Fremdartige mir Angst bereitet und mich unsicher macht. Wir halten an und ich bin etwas besorgt. Erregem wir nicht etwas zuviel Aufsehen? Das Motorengeräusch könnte unsere Mitmenschen auf uns aufmerksam machen. Und ich rieche auch das Gas, was verräterisch sein könnte. Wir müssen achtsam sein, damit es niemand sieht! Es wird Zeit, dass wir den Ortskern in Worpswede erreichen. Wir geben Gas und fahren weiter…

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