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Roter Schoolbus

Traum vom 10. April 2009

Ich gehöre zu einer großen Zahl an Frauen, die sich auf eine Parade durch die Stadt vorbereiten. Aus diesem Anlass trage ich ein bauschiges Tüllröckchen und blassgelbe Leggings. Die Haare soll ich zu fünf Zöpfen flechten. In die Zöpfe muss ein cremeweißes Häkelspitzenband, das mit Goldlurexfäden durchwoben ist, eingeflochten werden. Damit bin ich beschäftigt und überlege, ob es nicht auch vier Zöpfe tun – das könnte mir Arbeit sparen. Da es ungewohnt ist, bekomme ich die fünf Zöpfe nicht so rasch hin. Aber na ja, ob nun vier oder fünf Zöpfe… das ist dann schon egal. Bei der Vorstellung, gleich mit gezierten Ballettsprüngen durch die Straßen zu hüpfen, komme ich mir ziemlich albern vor. Doch ich will mal nicht so sein, denn es soll ja Spaß für alle geben.

Der Ältere fährt uns mit einem roten „Schoolbus“ durch die Stadt, durch ein Hafengebiet. Diese Fahrt gehört zu einem Wettkampf. Es gilt, eine bestimmte Strecke abzufahren. Dazu gehört, dass wir einen Tower umrunden und zu dessen beiden Seiten die Kante des Hafenbeckens zu berühren. Ein Fahrtenschreiber registriert dies alles. Der Ältere fährt schnell und geschickt. Doch wenn er den Bus rückwärts ans Hafenbecken setzt, wird mir ganz anders. Wie schnell könnten wir bei dieser Aktion ins Wasser stürzen. Beim zweiten Zurücksetzen bockt der Bus, stellt sich auf seine Hinterreifen. Moina droht aus dem Bus gekippt zu werden. Ich halte sie am Shirt fest, sonst läge sie längst auf der Straße. Natürlich wäre das auch eine Option: Aussteigen! Wäre ernsthaft zu überlegen. Doch der Ältere ist dagegen. Ich finde allerdings, und das sage ich ihm: „Dein Fahrstil trägt dazu bei, einen Ausstieg in Erwägung zu ziehen!“

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