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Einzelkämpfer

Traum vom 5. April 2009

Ich stehe vor einem kleinen Tresen, um eine Kleinigkeit zu kaufen. Ein geistig Behinderter tritt heran, um mich zu bedienen. Anfangs gefällt es mir, und ich freue mich darüber. Doch als er mich dann mehrmals herumkommandiert – ich solle nicht hier stehen, sondern ein paar Schritte weiter dort, wenn ich bezahlen möchte; und hin und her – da wird es mir langsam zu bunt. Ich kann es ihm ja gar nicht recht machen. Es reicht! Da kommt ein zweiter Angestellter hinzu. Er versteht überhaupt nicht, warum ich mich darüber aufrege, wenn mir ein Platz zugewiesen wird. Mir erscheint es zu zeitraubend, mich verständlich zu machen.

Etwas später sitze ich in einem Waggon einer Eisenbahn. Links neben mir, mit ein wenig Abstand, sitzt ein guter Freund. Er ist Einzelkämpfer. Uns verbindet, dass wir in losen Abständen immer wieder äußerst genussvoll Sex zusammen haben. So erlebe ich seine Nähe als ausgesprochen angenehm.

Doch da kommt eine vermeintliche Autoritätsperson hinzu, jagt ihn von seinem Platz auf, er soll weiter entfernt Platz nehmen. An seinem Platz sollen jetzt drei tantige Frauen sitzen. Ich habe nichts gegen diese Frauen, aber es weckt meine Empörung, dass der Einzelkämpfer gehen soll. Mir kommen wieder diese köstlichen Gefühle in den Sinn – das möchte ich auch in Zukunft immer wieder und wieder genießen. Der Einzelkämpfer soll in meiner Nähe bleiben.

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