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Winziges Windelbaby mit Sicherheitsnadel

Traum vom 4. April 2010

Sehr früh am Feiertagsmorgen – noch trübe das Licht, klamm die Witterung – fahren wir mit dem Auto durch ein noch verschlafen liegendes Dorf. Mike lenkt das Auto langsam und sicher, während ich gedankenverloren aus dem Beifahrerfenster schaue. So reagiere ich sehr verzögert, als etwas Ungewöhnliches mein Auge streift; so als müsse eine unbewusste Instanz erst mal gründlich überlegen, ob wir da aktiv werden müssen. Als mich endlich ein Schreck durchfährt, sind wir schon um die Ecke und ich frage Mike verwundert: „Hast Du das gesehen? Ein winziges Baby oben auf dem Dach. Ganz allein. Laß uns umkehren!“ So geschieht es, schnell steige ich aus, laufe die letzten Schritte bis zum Schuppen am Straßenrand zurück, schaue hoch und … tatsächlich, da steht ein winziges Baby auf dem Wellblechdach! Das Baby ist nur mit einer Stoffwindel bekleidet, die von einer Sicherheitsnadel gehalten wird. Diese Sicherheitsnadel, die die Windellagen vor dem Bauch festhält, sieht ganz riesig aus, so winzig ist das Baby. Als das Baby mich bemerkt, hält es kaum eine Sekunde inne, da läuft es schon mit Karacho auf mich zu, kriegt ordentlich Fahrt durch das leicht Abschüssige des Daches und lässt sich völlig vertrauensvoll vom Dach fallen. Ich strecke beide Hände hoch, bin in Sorge, das so kleine Baby nicht fangen zu können, richte ängstlich meine beiden Hände immer wieder neu aus, vorsichtig, so als müsse ich ein rohes Ei fangen. Ufff, da liegt das Baby schon wohlbehalten in meinen Händen. Mit dem Baby in der Hand – es ist kaum größer als diese – laufe ich zurück zu Mike und berichte etwas atemlos und erleichtert: „Ich hab’s gerettet.“

Traumpfad: Was für ein mutiges Projektbaby.

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