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Weiblicher Wasserstrahl

Traum vom 12. April 2010

In einer kleinen Holzhütte, vielleicht auf Stelzen errichtet. Ein Mann, eine Frau namens Chantal, zu Gast ein Globetrotter und ich. Die Fensterläden sind geschlossen; so ist es ziemlich dunkel. Der Mann sitzt am Tisch, direkt neben der offenen Tür zum winzigen Klo, auf dem Chantal sitzt — eine Frau mit knabenhafter Figur, Bauchnabelpiercing und weiblicher Ausstrahlung. Sie pinkelt. Stöhnend. Pinkelt und pinkelt. Ihr Stöhnen wird immer lauter, wie unter Schmerzen hebt sie ihr Becken an, und pinkelt weiter. Da geht der Mann zur Hilfe, greift ein, zieht endlich den Brauseschlauch zwischen ihren Beinen hervor – man denkt an ein Klistier – zieht es aus ihrem Unterleib immer weiter heraus, während die Frau immer schlimmer stöhnt. Dann steht der Mann auf – von der Frau zwangsläufig gefolgt – und geht hinüber in die kleine Waschzelle, wo der Globetrotter mit freiem Oberkörper vor dem Rasierspiegel, der über dem Waschbrett an der Wand hängt, steht. Der Globetrotter dreht sich um. Doch als ihn nun der Wasserstrahl aus dem Brauseschlauch trifft, fällt er – obwohl das Wasser ihn doch heilen oder retten soll – in eine Schreckstarre oder einen Bann. Der Mann und Chantal machen mit Nachdruck weiter, richten den Wasserstrahl auf seine Brust, so als sei es richtig. Verstörend.

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