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Der Faulancer macht dicht

Traum vom 16. April 2010

Ich lebe im ersten Obergeschoss. Nicht nennenswert: das Erdgeschoss des Dreißiger-Jahre-Hauses steht spiegelverkehrt. Die Küche liegt unter meinem Wohnraum. Dort unten lebt der Faulancer MC Winkel. Heute hat er Gäste. Sie sind in der Küche und bereiten ein gemeinsames Essen. Aus Neugier schaue ich vom Balkon hinunter ins sommerliche Abenddunkel. Mike und Moina laufen gerade auf das kleine Rasenstück vorm Haus. Moina versucht als erstes, ihren Ball in das Faulancers Küchenfenster zu werfen – wohl weil das hell erleuchtete Viereck dazu einlädt. Sie zielt gut und … uih, hoppala! Der Ball federt erlahmt zurück. Moina nimmt den Ball, schaut fragend zu Mike, beißt sich auf die Unterlippe. Hm? Ah so! Bestimmt hat der Faulancer ein Mückenschutznetz vor sein weit geöffnetes Fenster gespannt. Das muss ich mir genauer ansehen.

Mein Blick läuft die Treppe hinab, an der unüblichen Seite aus dem Haus und um die Ecke zum Rasen. Meine Finger sind auf gleichem Weg, und während ich oben im Wohnzimmer stehe, tasten meine Finger draußen die Hauswand entlang. Da, das typische Geräusch: der Faulancer lässt die Rollläden vor dem Küchenfenster herunter. Ich fühle nach … tatsächlich, dicht. Naja, an sich ja ein natürlicher Vorgang am Abend. Allerdings könnte es sein, dass er damit signalisieren will: Lasst mich in Ruhe!

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