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Energizer Dog

Traum vom 16. April 2010

Im Obergeschoss gibt es zwei Schlafräume; sie sind offen miteinander verbunden. Ich wache auf, schaue nach rechts, hinüber in das andere Zimmer. Dort liegt ein Mopedfahrer mit einem Helm — Form und Farbe ähnlich einer Eierschale — im Bett. Auf auf, ein neuer Tag mit einigen Pflichten steht bevor! Doch kaum bewegen er und ich uns in den Betten, da aktiviert das einen schwarzen knurrigen Hund, der bei mir im Bett liegt; oberhalb der Bettdecke in einer Falte nahe der Wand. Dieser Hund hat die Form einer Batterie — Größe wie ein Mittelding von ‘Mignon’ und ‘Baby’, schwarze Ummantelung mit einem mattgoldenen Streifen — und steckt in einer Pappschachtel. Die Hundeschachtel rüttelt herum wie eine Springbohne, als der Hund ganz wild zu bellen beginnt. Wider Erwarten veranlasst das den Mopedfahrer, abwartend im Bett zu bleiben, die Decke höher zu ziehen. Naja, das liegt wohl an mir, denn ich zeige Angst vor dem Hund.

Etwas später — im Haus ist es ruhig geworden — raffe ich mich auf. Der Mopedfahrer drüben im Bett sieht seine Chance gekommen, schlägt die Decke beiseite und … alarmiert so den Hund in der Schachtel. Da schlägt der Mopedfahrer die Decke vor’s Gesicht, lugt ängstlich und bleich darüber hinweg. — Ach! Davon lassen wir uns jetzt nicht mehr einschüchtern. Das ist doch nur ‘ne Schachtel! Mit einem Satz springe ich aus dem Bett und mache eine ausholende Armbewegung, damit der Mopedfahrer endlich aufsteht. “Hep!” Er springt und … anders als erwartet springt er gleich hinüber in das angrenzende Bad. Vorgebeugt, seine Wäsche vor den Unterleib drückend. Na sowas, ich hatte vergessen, dass es dieses zweite Bad noch gibt. Um so besser. Durch unsere Aktivitäten aufgescheucht, hüpft die Schachtel mit dem Hund aufgeregt in der Bettwäsche. Sehr beruhigend, in der Schachtel kommt der Hund eh nicht weit.

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