Home » Traumtagebuch » Bund mit Fransen

Bund mit Fransen

Traum vom 23. April 2010

Helles Tageslicht unter dunklem Nachthimmel. Am Ende des Waldwirtschaftsweges erstreckt sich eine Fabrikanlage. Im Freien, an zwei langen Tischreihen sitzen die Arbeiterinnen vor ihren alten Industrienähmaschinen – das dunkle Braun des schweren Eisens ist mit grünsprenkliger Emaille überzogen – arbeiten emsig und geschickt. Ich bin in Begleitung einer Verwandten, die mich an diesem besonderen Tag begleitet. Vielleicht ist es mein Ehrentag, ähnlich einem Geburtstag, und hier erwartet mich ein Geschenk. Es wird noch gefertigt, aber es ist eh noch nicht so weit. Die Verwandte beugt sich zu einer der Näherinnen und fragt feierlich flüsternd, ob meine Hose schon so weit sei. Die Hose sei noch nicht ganz fertig, so teilt die Arbeiterin mit, hebt die Hose hoch und erklärt, sie habe extra meine Taille berücksichtigt und den Hosenbund etwas schmaler als gewöhnlich geschneidert. Naja, da habe ich ja doch einen kleinen Vorteil — individuelle Passform — von dieser Sache, die ich an sich noch gar nicht einordnen kann. Die Hose gefällt mir nicht so gut. So wundert mich, dass gleich eine ganze Serie davon gefertigt wurde. Eine Jeanshose mit gefranster Oberkante am Hosenbund. Die Gesäßtaschen fallen ins Auge: leicht herzförnig, aber ohne die beiden oberen Bögen. Ist sowas gerade modern?? Sehr gut, dass die Arbeiterin gleich meine Taille berücksichtigte, denn gerade so ein Jeanshosenbund lässt sich nur unter größerem Aufwand verändern. Nun, wenn die Hose gut sitzt … ist sie vielleicht ganz okay. Denn die Jeans, die ich jetzt trage, ist doch arg weit.

Tags: